Was tun, wenn deine Kinder nicht mehr mit zum Gottesdienst gehen? Wenn
sie Gott den Rücken zukehren? Wenn gutes Zureden nichts bringt? Dann ist dieser Kurs
für dich.
Nicola Vollkommer zeigt anhand biblischer Beispiele und persönlicher Erfahrungen, wie Kinder sich oft andere Wege als ihre Eltern suchen. Sie gibt praktische Ratschläge, wie Eltern an ihren Glaubensüberzeugungen festhalten und gleichzeitig Voraussetzungen schaffen können, um in gutem Kontakt zu ihren Kindern zu bleiben.
Es geht um folgende Fragen:
• Bin ich ein gescheiterter Christ, wenn es in meiner Familie kriselt?
• Was kann ich tun, damit Kinder auf dem Weg des Glaubens bleiben?
• Wie verhalte ich mich, wenn unsere Kinder andere Wege gehen?
Der Kurs ist besonders geeignet für betroffene Eltern sowie für Seelsorger
und Gemeindemitarbeiter.
Zusatzmaterial für Gemeindeleiter
Henrik Mohn –
Zwischen Hoffen und Heimkehr von Nicola Vollkommer greift ein Thema auf, das in christlichen Kreisen hochsensibel ist und doch viele betrifft: Was geschieht, wenn Kinder nicht den Glaubensweg ihrer Eltern gehen. Gerade dort, wo oft von der glücklichen und heilen christlichen Familie gesprochen wird, entstehen Spannungsfelder, Enttäuschung und stille Schuldgefühle. Dieses Buch stellt sich dieser Realität nüchtern, biblisch und seelsorgerlich.
Wer ist die Autorin?
Nicola Vollkommer ist ausgebildete Lehrerin, gefragte Referentin und Mutter erwachsener Kinder. Sie kennt sowohl die biblische Lehre als auch die praktische Realität christlicher Familien aus eigener Erfahrung. Ihre Prägung ist evangelikal, schriftorientiert und seelsorgerlich verantwortet.
Worum geht’s?
Das Buch ist als Bibelkurs für Einzelne und Gruppen konzipiert und gliedert sich in drei große Teile. Zunächst wird das Idealbild der erfolgreichen christlichen Familie hinterfragt und biblisch eingeordnet. Danach folgt eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Frage, ob christliche Kinder „machbar“ sind und wo Verantwortung, Vorbild und Grenzen elterlichen Einflusses liegen. Der dritte Teil richtet den Blick nach vorn und fragt, wie Eltern und Gemeinden einen tragfähigen, biblischen Umgang mit Kindern finden können, die andere Wege gehen.
Vollkommer arbeitet konsequent mit biblischen Texten, insbesondere mit Fallbeispielen aus dem Alten Testament, und zeigt schonungslos, dass auch gottesfürchtige Männer wie David familiäres Scheitern erlebt haben. Sie vermeidet billige Antworten und macht deutlich: Gehorsam garantiert keinen bestimmten Ausgang, Verantwortung bleibt dennoch bestehen. Der Stil ist ruhig, klar, verständlich und durchzogen von praktischen Impulsen, Reflexionsfragen und seelsorgerlicher Weisheit.
Wer soll es lesen?
Das Buch richtet sich in erster Linie an betroffene Eltern, aber ebenso an Seelsorger, Gemeindemitarbeiter und Leiter. Auch Christen, die mit idealisierten Familienbildern ringen oder andere Familien begleiten, profitieren deutlich.
Was gibt es Kritisches?
Der Kurs ist stellenweise erfahrungsnah und richtet sich in Ton und Beispielen überwiegend an Mütter, was für manche Leser einseitig wirken kann. Zudem wird an einzelnen Stellen mehr angedeutet als exegetisch vertieft. Insgesamt bleibt die Autorin jedoch klar an der Schrift orientiert und vermeidet psychologisierende Kurzschlüsse.
Wie kann ich das Werk nutzen?
Als persönliches Arbeitsbuch, in Hauskreisen oder in seelsorgerlichen Gesprächen bietet der Kurs wertvolle Orientierung. Er hilft, Schuldgefühle zu ordnen, falsche Erwartungen zu korrigieren und Verantwortung biblisch zu verstehen. Besonders hilfreich ist die ehrliche Sprache über Themen, die in Gemeinden oft nur hinter vorgehaltener Hand besprochen werden.
Was bleibt?
Dieses Buch nimmt Eltern ernst, ohne sie zu schonen, und tröstet, ohne falsche Hoffnung zu wecken. Es macht Mut, sich der Verantwortung zu stellen, in die Gott einen hineingestellt hat, und zugleich zu erkennen: Man ist nicht allein. Gottes Wort bietet tragfähige Hilfen, geistliche Orientierung und echten Trost. Ein lehrreiches, seelsorgerlich starkes Werk, das hilft, zwischen Hoffen und Heimkehr im Vertrauen auf Gott zu bleiben.
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